July 2011
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April 2011
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Fryday
Im März diesen Jahres habe ich, geritten von Übermut und Liebe zum Gebratenen, schon einmal mit den Freunden und Kollegen Wolfgang und Jan einen Zwei-Stunden-Imbiss aus dem Boden gestampft. Beim Burger Thursday haben wir insgesamt 40 Personen mit sehr guten Burgern, Salat und Schokoladencrème versorgt. 35 waren sehr zufrieden und 5 hielten unsere Definition von medium-rare für einen Trick, um uns...
Junge Römer
Die Zukunft fühlt sich an manchen Tagen so an, als ob man sie greifen könnte, wenn man sich auf Zehenspitzen stellt. Der vergangene Mittwoch war so ein Tag. London, wieder einmal, häufig zur Zeit, aber es gibt ja auch gute, beste Gründe für diesen herrlichen Moloch, in dem sich alles so sehr übereinander stapelt, bis es dann kollabiert, alle die Schuttreste von ihren Ärmeln wischen und sich...
January 2011
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December 2010
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Kaffee!
Im Jahr 2010 gibt es ein Produkt, das überproportional an Bedeutung in meinem Leben gewonnen hat. Es mag daran liegen, dass ich im Normalfall um sieben Uhr fünfundvierzig das Haus verlasse, aber: Hallo Kaffee!
Die Rahmenbedingungen für meine neue Liebschaft waren allerdings auch mehr als günstig. Auf der einen Seite ist da Herr Rossi, ein exzellentes kleines Kellergeschäft, in dem ich mich binnen...
November 2010
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If you think that me allowing my son to be a female character for Halloween is...
– MUST READ: My son is gay « Nerdy Apple Bottom (via curiousontheroad)
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Porkcamp 2011: Der Ablauf
Vermutlich das schönste Wochenende in diesem Jahr habe ich strategisch einigermaßen unklug in den Januar gelegt: Das Porkcamp. Ich hatte mir im Jahre 2009 vorgenommen, meiner Liebe zu allen Dingen im Themenkreis Wurst etwas systematischer auf den Grund zu gehen. Dann geschah Internetmagie. Am Ende standen sechs geschlachtete Schweine, 42 wunderbare Menschen, die Schweine mit großer Begeisterung...
October 2010
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Ben Greeno
Eine Nebenstraße der Mare Street in Hackney. Als ich vor 15 Jahren in der Gegend wohnte, bestanden die kulturellen Höhepunkte darin, dass Aba Shanti-I sein selbstgebautes Soundsystem im Park aufbaute und der soziale Wohnungsbau in kollektiver 50-Herz-Seligkeit wankte. Die kulturellen Tiefpunkte hatten viel mit Messern zu tun, mit The Filth, wie man die Polizei höflicherweise nannte, mit schlechtem...
Whalesong
I boom-mumble I bass-blow
I hull-heavy I big/slow
I boat bump I limpet-skin
I soft-sink I sky-swim
I sea-search I salt-swallow
I bone-backed I fluke-follow
I gulf-cross I listen-talk
I moon-map I wave-walk
I tail-turn I time-keep
I ship-wreck I song-seek
I blue-blood I grumble-sing
I fish-heart I dream king
Sophie Stephenson-Wright
Die Dame ist neunzehn Jahre...
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New British
„Das müsste man in Hamburg machen“, sagt Stevan irgendwann, als im hellen, fröhlichen Raum von St. John Bread & Wine die krossen Foie-Gras-Toasts neben den Salat von Rote-Bete-Blättern und weißem Ticklemore-Käse gestellt werden. „Kleine Teller, viele, günstig, exzellente lokale Produkte, einfache Zubereitung, keine Tricks, fertig. Macht doch niemand.“ Eigentlich kann man wirklich wenig...
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Einer der hervorragendsten Songs des Jahres 2009 wird in den Händen von FourTet zu einem der bezauberndsten Stücke Off-House des Jetzt. Und das sind grundsätzlich sehr sehr gute Nachrichten für die Menschheit. via uvmann
September 2010
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Pep Talk
In der S-Bahn, Hamburger Hauptbahnhof. Zwei Männer, um die 25.
M1: Und Du, morgen Wiesn?
M2: Ja. Aber das ist glaube ich nicht so mein Ding.
M1: Aber das ganze nationale Team ist da.
M2: Ja, das ganze nationale Team.
M1: Du kriegst übrigens den Laptop nicht. Den kriegt ein anderer.
M2: Bitte sag mir, dass er wenigstens höher steht als ich.
M1: Ist ein externer Berater. Wenn der ein paar...
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Junger Mann zum Mitreissen gesucht
Als ich zwanzig Jahre alt war, hatte ich eine vage Vorstellung von zwei bis drei Dingen, ein geringes Interesse an institutionalisierter Bildung und einen sehr schicken Pullover von Vexed Generation. Es ergab sich demnach wie selbstverständlich, dass ich in der Musikindustrie tätig wurde. In den Folgejahren habe ich einige Dinge getan: Ich habe in einer DOS-artigen Applikation Tonträgernummern...
Wir sind uns bewusst, dass die Urheber- und Nutzungsrechte für die Artikel und...
– via neunetz
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Foodcamps
Ich habe auf Twitter bereits mehrfach darüber geschrieben, zudem hat die Stuttgarter Zeitung es am vergangenen Wochenende aufgegriffen: Es wäre langsam etwas unhöflich, nicht auch hier zu erzählen, was ich im nächsten Jahr in punkto Foodcamps plane. In erster Linie interessieren sich gerade in letzte Zeit sehr viele Menschen für ein zweites Porkcamp. Jonathan Safran Foer hat sicherlich etwas damit...
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August 2010
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Wo möchte ich leben?
Die Google-Streetview-Debatte der vergangenen Woche hat mir vor allen Dingen eines aufgezeigt: Dass ich in einem Land lebe, in dem nicht alle Menschen dieselben Grundwerte teilen. Oder dasselbe Verständnis der Begriffe drinnen und draußen. Und das hat eine Frage aufgeworfen: Wo möchte ich leben?
Während man Fragen nach Heimat auch gut mit Antworten wie “dort wo meine Familie, WLAN und ein...
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Neu
Bevor aus neu normal wird: Ein neues Kind, ein neues Haus, ein neues Leben auf dem Land. Ein Flickr-Set.
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Forced meme is forced
Die folgenden Zeilen werden für ungefähr drei Leute, die dieses Blog lesen, von Interesse sein. Bei den anderen drei möchte ich mich herzlich entschuldigen.
Während sich zur Stunde also so ziemlich alle deutschsprachigen Medienerzeugnisse daran abarbeiten, wie ein umgeworfener Blumenkübel im Münsterland soviel Aufmerksamkeit generieren konnte, möchte ich ein M und ein E kaufen und lösen....
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July 2010
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Rezept: Auberginenschwein Hunan
Mit Regionalküchen verhält es sich wie folgt: Je größer die Distanz des Essenden zur Ausgangsregion, umso hilfreicher ist es, wenn der Ursprungsort eines Gerichts einen hohen, postiv belegten Bekanntheitsgrad hat. Deswegen gibt es keine Utah Rolls und keine Braunauer Klopse in den meisten Restaurants.
Nun mag das in diesen beiden Fällen kein Verlust sein. Ich empfinde es aber als sehr...
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Tumblr Meetup Hamburg
Hallo Tumblr,
Du bist die höfliche Software hinter diesem Blog. Du bist die endlose Pipeline von Bildern, die Tom Selleck mit belegten Brötchen unter Wasserfällen zeigen. Oder Keanu Reeves. Den traurigen Keanu Reeves. Du kostest mich keinen Cent und bringst mir Freude, Freunde und frische Brötchen. Okay, Du würdest mir frische Brötchen bringen, wenn Software das könnte. Also: Dankesehr, Tumblr....
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Land
Am 1. Juli 1984 bin ich mit meiner Familie in das oberbayerische Dorf Hohenbrunn gezogen. Die ersten sieben Jahre meines Lebens hatte ich in Essen-Rüttenscheid verbracht, ein guter Ruhrgebietsjunge, der Fahrradfahren auf einem Gefängnishof lernt, fünf Hustenarten unterschiedlicher Bronchialerkrankungen und 20 Modelle von billigen Gebrauchtwagen kennt.
Und jetzt: Land. Ich fand alles daran...
June 2010
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Claus Peymann kotzt auf meine Hose
Ich glaube, als Begleiter von zwei Schwangerschaften mittlerweile einen Überblick darüber zu haben, was genau in den letzten sechs Wochen noch leicht fällt: Nichts. In weiser Voraussicht haben wir deswegen in genau diesen Zeitraum den Umzug unserer Familie gelegt. Die Alternative, nur informationshalber, hätte darin bestanden, noch ein weiteres halbes Jahr über einem Seniorenpaar zu wohnen, dessen...
May 2010
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Wild, frei und gefährlich: Die Piratenpartei
Ich kannte einmal einen jungen Mann. Er lebte wild, frei und gefährlich. Besonders wild, frei und gefährlich war es, wenn er sich mit seinen Freunden in mitteldeutschen Kleinstädten traf, um in Vampirkostümen nachts durch die Straßen zu laufen. Weil sie dann nämlich Vampire waren. Wild, frei und gefährlich. Die Vampire hatten ein Reglement für ihr Rollenspiel, um festzulegen, wer wann was und wie...
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Ethan Zuckerman kann alles, was ich nicht kann.
Am vergangenen Sonntag bin ich, wenn auch krank, übernächtigt und im geruhsamen Ambiente eines internationalen Flughafens, daran gescheitert, das Phänomen der ROFLcon erschöpfend zu erklären. Zu meinem Glück und meiner Rettung hat Ethan Zuckerman vom Berkman Center for internet and society mittlerweile in seinem Blog eine kurze Einschätzung der Veranstaltung und vor allen Dingen seine Keynote...
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The internet is here.
Ich sitze in Boston am Flughafen, habe soeben eine halbe Stunde mit dem Kopf an einen Telefonhörer gelehnt geschlafen und bin sehr erkältet. Ah, und ich fühle mich trotzdem fantastisch. Ich habe die letzten Tage auf der ROFLcon verbracht. Das wird für Menschen, die sich nicht regelmäßig in den Untiefen des Mediums aufhalten, sehr schwer zu erklären sein, aber ganz grundlegend treffen sich dort...
April 2010
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Erste Genderfragen: Hallo, Frau Netzer!
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The day Bob died
Die letzten zwei Jahre sind durchdrungen von Leben: Kinder! Gärten! Tiere! Flüsse! Jeden Morgen wird um sechs Uhr dreißig wieder das ganze Füllhorn der Lebendigkeit über mir ausgeschüttet. Ich bin dankbar dafür. Eine schönere Welt als die, in der einem ständig frische Äpfel vor die Füße fallen und in der meine Tochter mir laut schreiend in Gartencafes erklärt, welche Farbe die Stühle haben, kann...
Sud
Italien hat für mich jahrzehntelang in Rom aufgehört. Die Toskana war so schön, dass es irgendwie gierig gewesen wäre, weiterzufahren. Roma, Roma, Roma war so sehr italienische Stadt, dass auch diese Bedürfnisse final gestillt schienen. Bis ich 2008 zum ersten Mal nach Neapel reiste. Dieses Nearshore-Kalkutta hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass ich vor einigen Wochen wieder an der...
March 2010
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